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Wohngebiet Auf dem Loh

Verbesserte Aufenthalts- und Grünqualität entlang des Sandhasenwegs

Maßnahme 02 Auf dem Loh


Grün

Verbesserte Aufenthalts- und Grünqualität entlang des Sandhasenwegs

Der Sandhasenweg bietet wenige Orte zum Innehalten, dabei ist Potenzial vorhanden.

Stand:

Nicht gestartet

Kostenschätzung:

750.000 Euro

Kontaktdaten:

Ansprechpartner:
Julius Salomon
Telefonnummer:
04261/71-220
Julius Salomon
04261/71-220
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Projektbeschreibung

Bestand

Der Sandhasenweg verläuft auf einer ehemaligen, bereits 1964 stillgelegten Bahntrasse. Zwischen den Bahnhöfen Brockel und Rotenburg (Wümme) wurde die Strecke mit Förder-mitteln des Bundes als Radfahrstrecke ausgebaut. Titel: „Fidi-Boon-Wech“.

Im Siedlungsbereich Rotenburgs übernimmt die Wegeverbindung zusätzlich auch wesentliche Aufgaben sowohl für den Fußgängerverkehr als auch für Spiel und Erholung. Durch unterschiedliche Nutzungsansprüche und Verhaltensweisen kommt es teilweise zu Konflikten zwischen Rad- und Fußverkehr.

Bislang fungiert der Sandhasenweg vor allem als Durchgangsstrecke für den Fuß- und Radverkehr. Gelegenheiten zum Innehalten, Aufenthalt, Kommunikation und Spiel sind nur wenige vorhanden.

Hintergrund für die Maßnahme

Der Sandhasenweg ist eine der wenigen öffentlichen Grünflächen im Quartier. Er dient unterschiedlichen Zwecken, wobei die Transitzwecke überwiegen. Dies wird sich in Zukunft noch verstärken, wenn der Anteil schneller Radverkehre zunehmen wird.

Aufgabe muss es also sein, die vorhandenen Möglichkeiten zur Entzerrung von Fuß- und Radverkehr zu nutzen und gleichzeitig das Angebot einer Grünflächennutzung zu entwickeln und zu erweitern. 

Linienhafte Grünstrukturen sind zwar schwerer zu bespielen, bieten andererseits durch ihre Einbindung in persönliche Wegeketten aber auch die Möglichkeit, sie im Rahmen von Alltagswegen zu nutzen. Die Entwicklung zu einer grünen Aufenthalts- und Erlebnisachse mit direkter Wegeanbindung an den Bahnhof wird den Wohnwert des Quartiers positiv beeinflussen.

Zielbild und Konzept

Der Sandhasenweg bietet an mehreren Stellen durch Aufweitungen, Verschwenkungen oder Kreuzungspunkte die Möglichkeit, Angebote für Aufenthalt, Aktivitäten oder Kommunikation zu schaffen. Dies können Sitzgelegenheiten, Spielgeräte, Überdachungen, Grillanlagen, Sportangebote oder Kunstobjekte sein. Der parallel führende (teilweise verwilderte) Grünstreifen befindet sich in kommunalem Eigentum und könnte dazu dienen, den Fußgängerverkehr aufzunehmen, um den jetzigen Weg vor allem dem Radverkehr zur Verfügung zu stellen.

Aufgrund seiner Breite ist der Seitenstreifen jedoch auch für andere Dinge nutzbar, etwa Spielgeräte. Da hier teilweise noch der Unterbau der ehemaligen Bahntrasse vorhanden ist, sind Sanierungsarbeiten erforderlich.

Flächenpotenziale sind sowohl linear als auch punktuell vorhanden: Die Wegefläche nimmt weniger als die Hälfte der ehemaligen Trasse ein, sodass die andere Hälfte der Trasse lediglich als Grün- oder Brachfläche fungiert und zumindest teilweise auch anderen Funktionen dienen kann. Hierbei sind auch Möglichkeiten zur Regenrückhaltung zu schaffen.

Zwei Standorte bieten sich durch ihre Aufweitung zur Schaffung von Aufenthaltsmöglichkeiten an: Westlich der Straßenkreuzung mit der Jägerhöhe und östlich davon in der Verschwenkung des Wegs. Hier sind zum Beispiel die Aufstellung von Spielgeräten oder die Einrichtung eines Grillplatzes denkbar.

Nächste Arbeitsschritte und Bauabschnitte

  • Prüfung auf weitgehend parallele Wegeführung für den Fußverkehr, gebenenfalls Grunderwerb

  • Nutzungskonzept die Einrichtung von Aufenthalts- und Spielbereichen

  • Partizipation der Anwohner

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