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Innenstadt und Niederungen

Umbau der Goethestraße

Maßnahme 18 Innenstadt und Niederungen


Verkehr

Umbau der Goethestraße

Die Goethestraße hat das Potenzial, von einer holprigen Gefahrenquelle zur Fahrradstraße zu werden.

Stand:

In Bearbeitung

Kostenschätzung:

2,5 Millionen Euro

Kontaktdaten:

Ansprechpartner:
Julius Salomon
Telefonnummer:
04261/71-220
Julius Salomon
04261/71-220
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Projektbeschreibung

Bestand

Der Straßenquerschnitt der Goethestraße ist historisch bedingt und teilweise als baumbestandene Allee gestaltet. Beiderseits der Fahrbahn wird für den Fahrradverkehr ein rot gepflasterter Schutzstreifen geführt. Zwischen dem Schutzstreifen und dem Gehweg sind zwischen einzelnen Baumstandorten Parkstände angeordnet. Das wiederum führt zu Gefährdungen des Radverkehrs durch Rangieren und teilweise unachtsames Öffnen von Autotüren.

Der Straßenzug weist eine für den Begegnungsverkehr zu geringe Breite auf, sodass die Schutzstreifen beiderseitig überfahren werden müssen.

Hintergrund für die Maßnahme

Der Straßenzug Mühlenstraße – Goethestraße – Bergstraße stellt eine von drei innerstädtischen Ost-West-Verbindungen dar. Während die Große Straße überwiegend dem Fußverkehr und die Aalter Allee/Glockengießerstraße dem überörtlichen Verkehr und der Anbindung der nördlichen Innenstadt dient, nimmt dieser Straßenzug eine Erschließungsfunktion für die südliche Innenstadt wahr. Von Ortskundigen wird sie auch als Umfahrung von Staus auf der Aalter Allee genutzt. 

Diese Verbindung wird vom örtlichen Radverkehr trotz ihrer Zweckbestimmung nicht akzeptiert. Stattdessen wird überwiegend die Fahrt mit dem Fahrrad durch die Große Straße favorisiert, die größtenteils Fußgängerzone ist. Das führt zu Konflikten mit dem dortigen Fußverkehr.

Um eine attraktive Route für den Radverkehr zu schaffen, soll das Potenzial dieses Straßenzugs besser genutzt werden, indem er zu einer Fahrradstraße umgebaut wird. Mit einer Fahrradstraße würden gleich mehrere verkehrliche und städtebauliche Probleme gelöst werden können: Heraushalten des Radverkehrs aus der Fußgängerzone, Verbesserung der Erreichbarkeit von Innenstadt und Rotenburger Werken/Innovationsquartier mit dem Rad, Verringerung der Unfallgefahr, Aufwertung als Wohn- und Geschäftsstandort. Darüber hinaus bietet sich die Gelegenheit, den Straßenumbau klimagerecht zu gestalten. Werkzeuge dafür können Bepflanzung, Beleuchtung und Entwässerungsmanagement sein.

Zielbild und Konzept

Ein grober Rahmen für eine Fahrradstraße wurde bereits im Verkehrsentwicklungsplan formuliert. Allerdings sind damit viele weitere Einzelaspekte verbunden, die näher untersucht und gegenüber alternativen Lösungen einer fahrradfreundlichen Verkehrsführung abgewogen werden müssen. Diese Untersuchung wurde bereits beauftragt.

Nächste Arbeitsschritte und Bauabschnitte

  • Fertigstellung der Verkehrsuntersuchung und Auswertung der Empfehlungen

  • Beauftragung eines Fachbüros mit der Umsetzungsplanung für die Umbaumaßnahme

News zum Projekt

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