Innenstadt und Niederungen
Stärkere Integration des Stadtstreeks in das Stadtbild
Maßnahme 11 Innenstadt und Niederungen
Stärkere Integration des Stadtstreeks in das Stadtbild
Stand:
Kostenschätzung:
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Projektbeschreibung
Bestand
Obwohl die westliche Rotenburger Innenstadt von drei Wasserläufen umflossen wird, ist das Wasser innerhalb des Stadtbildes relativ wenig sichtbar und erlebbar. Am deutlichsten ist dies noch am Stadtstreek der Fall, der einen Entlastungswasserlauf von der Wiedau zur Wümme darstellt. Hier gibt es mehrere durch Treppen erreichbare Sitzmöglichkeiten direkt am Gewässer. Aus Verkehrssicherungsgründen wird der Zugang zu den Sitzecken jedoch durch einen Zaun gesichert. Die Zaunanlage hat einen historischen Hintergrund und ist denkmalgeschützt. Die Tore im Zaun sind zwar nicht abgeschlossen, allerdings entfaltet der Zaun eine abweisende Wirkung, sodass sich nie jemand in den Sitzecken niederlässt.
Der Stadtstreek wird auf beiden Seiten von der Straße Am Wasser gesäumt. Westlich des Stadtstreek ist die Straße Fußgängerbereich, östlich dagegen ein Teil der Innenstadtumfahrung mit Einbahnstraßenführung zur Goethestraße. Hier existiert entlang des Gewässers ein Parkstreifen, auf dem die geparkten Fahrzeuge teilweise den Zugang zu den Sitzecken blockieren.
Hintergrund für die Maßnahme
Häufig sind innerstädtische Wasserlagen sehr begehrte Wohn- und Freizeitstandorte. In Rotenburg wird allerdings diese „Sahnelage“ ihrem Potenzial nicht gerecht. Außerdem gibt es
in Rotenburg ein Defizit an attraktiver Gastronomie. Um die Innenstadt multifunktional weiterzuentwickeln und ihre Einzelhandelsabhängigkeit zu reduzieren, kann dieser Standort durch eine gastronomische Schwerpunktsetzung die Attraktivität des Stadtzentrums erhöhen.
Zielbild und Konzept
Diese Lage bietet sich für einen verstärkten Aufenthalt im Freien an. Hierfür kann sowohl für die Uferlinie des Stadtstreek als auch der öffentliche Straßenraum in die Nutzungsüberlegungen einbezogen werden. Besonders geeignet ist die östliche Seite, da hier im Sommerhalbjahr die Abendsonne scheint, was Außengastronomie begünstigt.
Es wird vorgeschlagen, an dieser Stelle die Rahmenbedingungen für gastronomische Nutzungen derart zu verbessern, dass sich hier ein kleiner Schwerpunkt entwickelt. Die wirtschaftliche Tragfähigkeit dieses Ansatzes ist vorab mit potenziellen Betreibern aus der Gastrobranche zu prüfen. Voraussetzung ist eine wesentliche Reduktion des Pkw-Verkehrs sowie die Herausnahme der Parkplätze entlang des Stadtstreek, um Flächen für die Außengastronomie zu schaffen.
Nach Möglichkeit sollte auch der Wasserlauf einbezogen werden, um zum Beispiel mit aufgeständerten Terrassenbauwerken Sitzmöglichkeiten direkt am oder über dem Wasser zu schaffen.
Zudem ist zu prüfen, ob eine Überarbeitung des Bebauungsplans aus dem Jahr 1969 erforderlich ist.
Nächste Arbeitsschritte und Bauabschnitte
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Machbarkeitsprüfung (Wirtschaftlichkeit von Gastronomie, Baurecht, Lärm, Verkehr etc.)
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Ansprache und Aktivierung der Eigentümer
Impressionen
Einblicke in das Projekt
News zum Projekt

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